1. Technisches Gespräch

Heute sollte es nun soweit sein. Unser zweiter Besuch in Oberrot bei der Firma Weiss. Beim Treffen mit unserer zugeteilten Architektin wurden die ersten technischen Details besprochen.

Gleich zu Beginn kam eine zunächst unangenehme Überraschung: Wenn wir die geplanten Höhen so lassen, dann haben wir an der Garage eine Steigung von über 15% (ca. 19%??), also von 1,20m auf 5m. So etwas kann man nicht empfehlen, da müssen wir etwas ändern, so Ihre Aussage. Uns hat es leicht verwundert, weil wir die groben Maße ja schon vorher mit unserem Berater nivelliert hatten. Der komplette Grundriss basierte auf der Annahme, dass man die Garage und das Haus auf der selben Ebene bauen kann.

Zuerst waren wir mal perplex, dass sowas passieren kann. Wir haben dann zusammen mit der Architektin eine mögliche Lösung (die wir später wieder verwarfen) erarbeitet und konnten danach zu den „normalen“ Themen des technischen Gesprächs übergehen.

Wir erfuhren hier zum ersten mal, dass wir einen sichtbaren Stahlträger zwischen Wohn- und Esszimmer erhalten sollten. Das hat uns sehr verwundert, da bis jetzt von sowas nie die Rede gewesen ist.

Ansonsten wurden im Anschluß noch die unterschiedlichsten Materialien und Farben für Fenster, Türen uws. ausgewählt. Das Haus wird Sandgelb mit weißen Kunststofffenstern. Holzteile werden weiß, die Dachfarbe dunkelgrau.

Das Gespräch war in Ordnung, allerdings hat uns die Betreuung durch unseren Berater im Vergleich zur Projektarchitektin besser gefallen. Das könnte aber auch an der hohen Qualität des Beraters liegen. Auch gab es zu den Änderungen die wir am Haus gemacht hatten keine Preisangaben. Das ist etwas ärgerlich, da man sich nicht in der Lage sieht, die Planung auch preislich einzuordnen. Das Problem wird uns aber bis nach dem Baugesuch noch verfolgen. Hat so etwas von Katze im Sack kaufen – man tappt im Dunkeln bis es zu spät ist.

– Feb 2013

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