Kommunikation

Ein telefonisches Gespräch mit unserem Berater hat ergeben, dass er sich die Lage gerne nochmal genauer ansehen würde. Er hat schon vor Vertragsunterzeichnung versprochen, dass er uns bis zum Schluß beratend zur Seite stehen würde. Wir finden das super! Und das war auch ein Grund warum wir uns für die Firma Weiss und den Berater entschieden haben. So sind wir heute nach Erlangen gefahren und haben am großen Tisch die Lage besprochen.

Mit der Lösung die wir im technischen Gespräch erarbeitet hatten, sind alle Beteiligten nicht so ganz zufrieden. Dies liegt vor allem an der Einfahrtssituation, durch die wir eine sehr große Pflasterfläche parrallel zur Straße bekommen würden. Außerdem ist das Haus durch die neue Lage sehr weit ins Grundstück gerückt, so dass der Garten, der eigentlich eher im Osten liegen sollte, jetzt mehr im Süden liegt. Süden klingt hier zwar gut, aber dadurch passt die Aufteilung des Grundstückes nicht mehr so ideal.

Unser Berater meinte nun, dass es wohl möglich wäre, die Lage genehmigen zu lassen. Er sieht da wenig Probleme. Wir sind davon ausgegangen, dass es eher schwer sein dürfte in einem neuen Baugebiet so kurz nach Erstellung des Bebauungsplans schon Änderungen durchzubringen. Daher hatten wir ja die neue Lage überhaupt diskutiert. Unser Berater meinte, dass unsere Architektin diese Dinge (Lage, Kniestock, etc.) abklären müsse und nicht der Bauherr. Uns hat das zwar auch gewundert, wir hätten das aber so akzeptiert. Wobei wir schon sagen müssen, dass es so ja auch mehr Sinn macht, da wir selber nicht vom Fach sind.

Außerdem haben wir das Thema mit dem Stahlträger noch angesprochen. Der gefällt uns eigentlich gar nicht. Der Stahlträger ist zwar wohl verkleidet, aber das hätten wir gerne vorher gewußt. Unser Berater meinte, dass ihn das jetzt wundert, er habe die komplette Statik schon erstellen lassen und das so eingeplant und uns auch in Rechnung gestellt, dass dort zwei Stahlträger in der Decke verlaufen. Die beiden Stahlträger (einer quer und einer längs) wären dann in der Decke verschweißt. Man könne eventuell den Träger auch sichtbar ausführen, das wäre dann ca. 400€ billiger. Den Träger gäbe es auch in Holzausführung.

Wir haben uns dann entschieden, dass wir die 400€ sparen und den Holzträger nehmen würden.

Alles in allem waren wir etwas überrascht. Es scheint, als wären da viele Infos nicht dort angekommen, wo sie hinsollten.
Das mit der Lage wollen wir durch eine Bauvoranfrage abklären. Mal sehen was dabei rauskommt.

Ziel wäre es, die Pläne noch in die Dezember Sitzung zu bekommen.

Auf der „Baustelle“ wird schon fleißig erschlossen:

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– Feb 2013

1. Technisches Gespräch

Heute sollte es nun soweit sein. Unser zweiter Besuch in Oberrot bei der Firma Weiss. Beim Treffen mit unserer zugeteilten Architektin wurden die ersten technischen Details besprochen.

Gleich zu Beginn kam eine zunächst unangenehme Überraschung: Wenn wir die geplanten Höhen so lassen, dann haben wir an der Garage eine Steigung von über 15% (ca. 19%??), also von 1,20m auf 5m. So etwas kann man nicht empfehlen, da müssen wir etwas ändern, so Ihre Aussage. Uns hat es leicht verwundert, weil wir die groben Maße ja schon vorher mit unserem Berater nivelliert hatten. Der komplette Grundriss basierte auf der Annahme, dass man die Garage und das Haus auf der selben Ebene bauen kann.

Zuerst waren wir mal perplex, dass sowas passieren kann. Wir haben dann zusammen mit der Architektin eine mögliche Lösung (die wir später wieder verwarfen) erarbeitet und konnten danach zu den „normalen“ Themen des technischen Gesprächs übergehen.

Wir erfuhren hier zum ersten mal, dass wir einen sichtbaren Stahlträger zwischen Wohn- und Esszimmer erhalten sollten. Das hat uns sehr verwundert, da bis jetzt von sowas nie die Rede gewesen ist.

Ansonsten wurden im Anschluß noch die unterschiedlichsten Materialien und Farben für Fenster, Türen uws. ausgewählt. Das Haus wird Sandgelb mit weißen Kunststofffenstern. Holzteile werden weiß, die Dachfarbe dunkelgrau.

Das Gespräch war in Ordnung, allerdings hat uns die Betreuung durch unseren Berater im Vergleich zur Projektarchitektin besser gefallen. Das könnte aber auch an der hohen Qualität des Beraters liegen. Auch gab es zu den Änderungen die wir am Haus gemacht hatten keine Preisangaben. Das ist etwas ärgerlich, da man sich nicht in der Lage sieht, die Planung auch preislich einzuordnen. Das Problem wird uns aber bis nach dem Baugesuch noch verfolgen. Hat so etwas von Katze im Sack kaufen – man tappt im Dunkeln bis es zu spät ist.

– Feb 2013