Das Erwachen – oder Die Mär vom Traumgrundstück

Die Katze im Sack will man ja nicht kaufen. Also macht man Pläne, überlegt wie man einen Überblick gewinnt und informiert sich.
Ein Grundstück ist ja schön und gut. Aber lässt sich das überhaupt für einen angemessenen Preis bebauen?

Um das herauszufinden, gehen wir 2 Wege. Ein guter Freund von Birgits Papa ist Bauleiter bei einer Firma in der Nähe – der hat angeboten sich das ganze mal anzusehen.
Außerdem haben wir heute ja die beiden Termine im Fertighausparadies in Erlangen. Da sind wir mal gespannt.

Zuerst hat der Bauleiter das Grundstück gesehen und Bedenken geäußert.

Die Strasse ist ca. 1m aufgeschüttet, heißt also man hat direkt an der Strasse einen Absatz von ca. einem Meter um auf’s Grundstück zu kommen. Wenn man jetzt also das Haus mit der Erdgeschossebene auf Höhe der Strasse bringt, dann wird man die Bodenplatte vom Keller nicht auf gewachsenen Boden setzen können, da das Haus zu weit aus dem Hang ragt. Also wird’s teuer! Der Preis den er angegeben hat war für dieses Grundstück relativ realistisch, allerdings etwas viel für unseren Geldbeutel. Als erste schnelle Schätzung allerdings ungeheuer wertvoll. Vor allem auch, weil hier zum ersten Mal das Thema Massivhaus aufgekommen ist. So teuer ist das gar nicht im Vergleich zum Fertigbau.

Die Termine am Nachmittag sollten dann nicht viel besseres bringen. Sowohl Rensch als auch die Fa. Weiss gaben eine Einschätzung ab. Vielen Dank an beide Firmen an dieser Stelle für die Informationen die wir da erhalten haben.

Das Ergebnis: Ein Schnäppchen sieht anders aus!

Allein die Garage wurde mit bis zu 30.000€ veranschlagt, weil man sie unterkellern müsste. Dann die Anlagen für den Garten am Hang. Unbezahlbar. Das Riesengrundstück – schon recht teuer im Grundpreis. Wenn man dann noch ein paar Extras haben will – KFW70 oder sowas, dann wird’s erst richtig heftig.

Fazit: Auch wenn das Grundstück ein Traum war, es wäre einfach zu teuer geworden. Wir haben es aufgegeben.

Das Ergebnis des Tages: Bauen ist für uns zu teuer. Das können wir uns nie leisten. – Außer vielleicht auf einem anderen Grundstück

Für uns bedeutete das – Weitersuchen!

– Feb 2013

Das Haus

Wenn man ein Grundstück kauft, dann sollte man ja ungefähr wissen, mit was man drauf stellen will. Also gehts ab ins Fertighausparadies nach Erlangen. Fertighaus müsste ja billiger sein als alles andere. So die Annahme. Einen Besuch hier kann man durchaus empfehlen. Man sieht die unterschiedlichen Bauweisen, kann die Qualität vor Ort erahnen und so Manches direkt ausschliessen.

Wir sind an diesem Tag bei zwei Firmen hängen geblieben und haben dort jeweils für den nächsten Tag einen Termin ausgemacht.

In die engere Auswahl sind gekommen:

Fa. Rensch
Fa. Weiss

Rensch – weil meine Schwester mit Rensch baut (zu diesem Zeitpunkt bestellt, aber noch nicht aufgestellt).
Weiss – weil wir eine Empfehlung hatten.

– Feb 2013

Sindlbach – das Für und Wider

Also wir waren am letzten Samstag dort. Das Grundstück ist ein Traum. Waren heute nochmal mit Makler dort. Eventuell könnte man zwei kleine Grundstücke zusammen nehmen!!

Aber von vorn.

Das Grundstück ist vom Vorbesitzer für die Kinder gedacht gewesen und weil die wohl mittlerweile alle woanders sind, ist es jetzt zu haben. Angeblich voll erschlossen (Anmk: Das soll sich später auf der Gemeinde noch anders herausstellen – da fehlen nämlich zum Teil die Unterlagen, vor endgültiger Klärung haben wir aber hier sowieso abgebrochen).

Beide Grundstücke zusammen würden bedeuten, dass man den kompletten Hang sein Eigen nenne würde. Bis zum Bach im Tal. Ein Traum von einem Grundstück. Aber steil ist es auch.

Anscheinend ist die Nachfrage groß! Man muss sich schnell entscheiden. So die Aussage vom Makler. Aber beide Grundstücke zusammen würde schon gehen. Auf dem Areal ist kein Bauzwang, also könne man auch nur das obere Grundstück bebauen. Die Strasse wäre über dem Grundstück, man könne also bequem von der Strasse aus ins Erdgeschoss gehen.

Das klingt alles super. Aber das große Erwachen kommt noch. Aber dazu später mehr.

– Feb 2013

Die Karte

Wie bekommt man einen Überblick? Man macht ne Karte. Also mal ehrlich. So viel Aufwand? Manche mögen mich für Verrückt erklären, aber ich hab es gemacht.

Wie weit kann man wegziehen? Diese Frage ist ganz schön schwer. Man kann nicht einfach Kreise ziehen. Es kommt ja auch drauf an, wie die Anbindung ist. 5km hin oder her, wenn man für die 5km dann 20 min braucht, dann isses zu viel. 5km auf der Autobahn sind aber absolut ok.

Worauf kommt es also an? die Fahrzeit!

 

Also Google auf – Fahrzeiten zu den umliegenden Orten bestimmt und in eine Karte eingezeichnet. Grün für unter 20min – dann gelb, orange, rot, blau – wobei blau dann schon über 50min sind, also indiskutabel.

Die KarteDie Karte pinnt an der Wohnzimmertür und ist gespickt mit kleinen Pfeilchen mit den Grundstücksangeboten, die interessant scheinen. Auch schon um festzustellen, was kann man sich eigentlich leisten.
Das Ergebnis: < 30 min wird hart…

Doch da… ein Grundstück! In Sindlbach – bei Berg. Ok das ist Oberpfalz, aber was solls… Ein bisschen Verlust 😉 … Das schaun wir an – natürlich wieder ohne Makler, das Internet machts möglich. Bild ansehen, Ort auf Google Maps in der Satellitenansicht checken und oft weiß man schon wo man hinfährt. So auch hier. Fahrzeit zur Arbeit – 27 min – anschauen!

– Feb 2013

Das Internet – Fluch oder Segen?

Wir suchen ein Grundstück. Oder dann doch eher ein Haus? Naja mal sehen was der Markt so bietet.

Ein Haus: Baujahr – Sechziger. Grundriss – Naja… ins Bad durch die Küche?? Uhm. Preis – Ok … Wenn wir da noch renovieren, dann ist’s zu teuer.

Ein Grundstück: „Schatz, das schaut gut aus. Da fahren wir hin.“ Hmm … über Makler, aber das finden wir auch so. Das Bild ist echt super. Eine grüne Wiese, ein paar Blumen, eine Kirche im Hintergrund. Die Realität – ein Strommast vorn auf dem Grundstück. Wieso steht das nicht in der Beschreibung? Naja wir können uns nicht beschweren, haben ja beim Makler nicht mal angerufen :/ Waren leider doch einiges an Kilometern.

– Feb 2013