Noch eine Anlage – Privat

Es kam nochmal eine Anlage mit dem Fenster im Badezimmer DG. Das Fenster wollen wir nach der Umplanung des Bades doch in bodentief, dafür aber 12 cm schmäler. Dadurch erhoffen wir uns nochmal mehr Licht im Badezimmer. Der Aufpreis ist zwar nochmal ein ganz schöner Batzen, aber das werden wir machen.

Das Motorschloss, für welches wir nun auch ein Angebot bekommen haben, fällt flach, da brauchen wir ne andere Lösung. Das ist einfach zu teuer.

Wir warten immer noch auf weitere Angebote von Erdbauern, allerdings siehts da schlecht aus. Die meisten haben schon aus Zeitgründen abgesagt. Heute gings zu unserem Berater Herrn Händl, der uns eventuell einen Erdbauer vermitteln kann. Dieser arbeitet mit Herrn Händl öfter zusammen und ist so mit den Gegebenheiten der Fa. Weiss vertraut.

Das Angebot war sehr gut und wir haben zugesagt.

Am Abend gabs dann einen Kassensturz. Es kommt sehr viel auf den VK unserer ETW an. Sollte er im Bereich dessen liegen, was uns in Aussicht gestellt wurde, dann lägen wir noch im grünen Bereich. Allerdings werden wir wohl noch etwas für die Kriegskasse brauchen, wenn der Garten an der Reihe ist.

Heizung- und Sanitärbemusterung

Heute waren wir in Oberrot zur Heizungs- und Sanitärbemusterung. Der Mitarbeiter der Firma Weiss war nett und hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Es wurden die Positionen für die Lüftungsanlage festgelegt. Positiv war, dass wir hier freie Hand hatten. So war es möglich die Abzüge hinten in den Räumen zu plazieren. Das heißt wir haben z.B. den Abzug in der Küche nicht direkt hinter der Schiebetüre, sondern in Richtung Terassentür machen können, so dass die Luft durch den Raum abgezogen wird.

Auf Nachfrage nach einem Vorheizregister für die Lüftungsanlage wurde uns gesagt, dass dies laut Aussage des Heizungsherstellers nicht möglich sei. Da werden wir noch eine Lösung finden müssen.

Im Keller hat uns der Berater der Firma Weiss empfohlen doch eine FBH zu verbauen, da die Heizleistung des geplanten Heizkörpers nicht ausreichend wäre. Man müsse diesen 4-5 Tage vor Benutzung des Raumes aufdrehen und könne nicht damit rechnen, dass das Zimmer schnell warm werde, da hier kein 2ter Heizkreis vorgesehen, sondern mit der Vorlauftemperatur der FBH gearbeitet wird.

Dann gings an die Badplanung. Das Bad im EG wurde so beibehalten wie geplant. Im Duschenbereich wurde die Leitung in der Wand etwas nach außen geschoben und die Wand im restlichen Bereich auf 210cm gekürzt, so dass mehr Licht in die Dusche fällt.

Im DG gefällt uns das Bad noch nicht. Der Berater machte uns einige Gestaltungsvorschläge. Um uns in Ruhe entscheiden zu können erhileten wir die Möglichkeit in den nächsten Tagen die Lösung per E-Mail als PDF zuzuschicken und erst die Bemusterung der Saitärobjekte bei der Firma Reisser in SHA abzuwarten.

Die Elektroarbeiten machen wir ja in Eigenleistung, wir haben heute dem zuständigen Elektroniker bei der Firma Weiss die Pläne übergeben. Es werden entsprechend die Leerrohre von der Firma Weiss gelegt und die Aussparungen mit vorbereitet. Es gab noch viele Infos wo man am besten die Leitungen verlegen sollte und auf was man achten sollte:

– Die Leitungen werden meistens im EG in der Decke und im DG im Boden verlegt
– EG Decke, weil das am leichtesten ist, DG Boden, weil man dann keine Probleme mit der Dampfbremse hat
– Leitungen die im Boden KG verlegt werden, müssen von unten mit einer Folie gesichert werden – dazu gabs auch Angaben auf einem Merkblatt
– Die Leitungen im Boden (allgemein) müssen im rechten Winkel verlegt werden und müssen von den Wänden ca. 20cm Abstand haben
– Die Leitungen sollten nicht mittig durch die Türen geführt werden, da dort auch noch die Leitungen für die Sanitäreinrichtung (z.B. in die Küche) verlegt werden
– In der Decke sind 40iger Löcher vorgebohrt so dass man quer der Balkenlage Leitungen verlegen kann – wieviele hängt von der Statik ab
–> Wenn also nur ein Loch da ist, dann sollte man nicht mehr rein machen, weil sonst Probleme enstehen könnten
–> Wenn die Löcher nicht ausreichen, dann muss man auf den Boden ausweichen
– Alle Durchführungen durch die Dampfbremse müssen abgedichtet werden – an den Lichtauslässen im DG z.B. mit einem Bauteil von Kaiser
– Lichtauslässe im Keller werden meistens einfach von oben durch die Betondecke gebohrt – also keine Leerrohre notwendig
– Futterrohre plant der Elektrotechniker bei der FIrma Weiss. Wir werden hier noch Bescheid geben müssen wo und welche Größe gewünscht Ist

Danach gings zur Firma Reisser nach SHA zur Bemusterung der Sanitärobjekte.

Zuerst haben wir zusammen mit der Beraterin der Firma Reisser eine neue Aufteilung des Bads besprochen. Durch Verschieben der Wand zum Kinderzimmer, können wir die Dusche doch an die Außenseite bauen. Dadurch ergeben sich im Raum neue Möglichkeiten. Wir haben jetzt eine Eckbadewanne eingeplant. Außerdem statt der beiden Waschbecken nur eines, dafür dieses aber etwas breiter. Auch die Dusche ist nun etwas größer ausgefallen (1m x 1m statt 0.9m x 0.9m).

Wir waren jetzt etwas überrascht als uns eröffnet wurde, dass wir zur Auswahl der Fliesen nochmals nach SHA müssen. Auf Nachfrage hat uns aber die Beraterin der Fa. Maas noch kurzfristig die Bemusterung angeboten, so dass wir hier im Schnelldurchlauf eine Auswahl getroffen haben. Wir wurden allerdings darauf hingewiesen, dass wir keine Garantie bekommen würden, dass die Fliesen noch verfügbar sind, wenn wir sie brauchen.

Ein langer Tag mit vielen Entscheidungen liegt hinter uns.

Kommunikation

Ein telefonisches Gespräch mit unserem Berater hat ergeben, dass er sich die Lage gerne nochmal genauer ansehen würde. Er hat schon vor Vertragsunterzeichnung versprochen, dass er uns bis zum Schluß beratend zur Seite stehen würde. Wir finden das super! Und das war auch ein Grund warum wir uns für die Firma Weiss und den Berater entschieden haben. So sind wir heute nach Erlangen gefahren und haben am großen Tisch die Lage besprochen.

Mit der Lösung die wir im technischen Gespräch erarbeitet hatten, sind alle Beteiligten nicht so ganz zufrieden. Dies liegt vor allem an der Einfahrtssituation, durch die wir eine sehr große Pflasterfläche parrallel zur Straße bekommen würden. Außerdem ist das Haus durch die neue Lage sehr weit ins Grundstück gerückt, so dass der Garten, der eigentlich eher im Osten liegen sollte, jetzt mehr im Süden liegt. Süden klingt hier zwar gut, aber dadurch passt die Aufteilung des Grundstückes nicht mehr so ideal.

Unser Berater meinte nun, dass es wohl möglich wäre, die Lage genehmigen zu lassen. Er sieht da wenig Probleme. Wir sind davon ausgegangen, dass es eher schwer sein dürfte in einem neuen Baugebiet so kurz nach Erstellung des Bebauungsplans schon Änderungen durchzubringen. Daher hatten wir ja die neue Lage überhaupt diskutiert. Unser Berater meinte, dass unsere Architektin diese Dinge (Lage, Kniestock, etc.) abklären müsse und nicht der Bauherr. Uns hat das zwar auch gewundert, wir hätten das aber so akzeptiert. Wobei wir schon sagen müssen, dass es so ja auch mehr Sinn macht, da wir selber nicht vom Fach sind.

Außerdem haben wir das Thema mit dem Stahlträger noch angesprochen. Der gefällt uns eigentlich gar nicht. Der Stahlträger ist zwar wohl verkleidet, aber das hätten wir gerne vorher gewußt. Unser Berater meinte, dass ihn das jetzt wundert, er habe die komplette Statik schon erstellen lassen und das so eingeplant und uns auch in Rechnung gestellt, dass dort zwei Stahlträger in der Decke verlaufen. Die beiden Stahlträger (einer quer und einer längs) wären dann in der Decke verschweißt. Man könne eventuell den Träger auch sichtbar ausführen, das wäre dann ca. 400€ billiger. Den Träger gäbe es auch in Holzausführung.

Wir haben uns dann entschieden, dass wir die 400€ sparen und den Holzträger nehmen würden.

Alles in allem waren wir etwas überrascht. Es scheint, als wären da viele Infos nicht dort angekommen, wo sie hinsollten.
Das mit der Lage wollen wir durch eine Bauvoranfrage abklären. Mal sehen was dabei rauskommt.

Ziel wäre es, die Pläne noch in die Dezember Sitzung zu bekommen.

Auf der „Baustelle“ wird schon fleißig erschlossen:

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– Feb 2013

Unterschrift – die Zweite

Das Grundstück wurde gekauft. Notartermin um 16 Uhr in Lauf.

An die Summen muss man sich erst noch gewöhnen.

Positiv an dem Tag war der nette Umgang mit Herrn Gumann, den Bürgermeister von Simmelsdorf. Wir konnten hier nochmal einige Fragen anbringen und uns über den aktuellen Stand der Erschließung informieren. Es bestand hier noch Hoffnung, 2012 fertig zu werden, allerdings war schon abzusehen, dass es knapp werden würde.

Leider hatten wir vergessen, die Grundschuldeintragung vorzubereiten, so dass wir dazu nochmals zum Notar mussten. Aber geklappt hat trotzdem alles!

Jetzt ist es also sicher, wir ziehen nach Simmelsdorf!

– Feb 2013

Stein auf Stein – oder doch nicht?

Nachdem wir uns jetzt endgültig für das Grundstück in Unterwindsberg entschieden haben, machen wir uns an die Planung fürs Haus. Bei den ersten Vergleichen hat uns eine Firma besonders gut gefallen. Die Firma Büttner aus Plech. Nach einem ersten Gespräch soll ein Angebot und ein Grundriss anhand eines Vorschlages von uns erstellt werden.

Leider mussten wir feststellen, dass Beratung und Firmenverständnis bei der Firma Büttner nicht unseren Vorstellungen entsprechen. (Freundliche Formulierung ;)) Auch wenn wir uns zu mehr oder weniger 100% sicher waren mit dieser Firma zu bauen, sind wir mittlerweile froh davon abgesehen zu haben. Ich denke aber da hängt auch viel vom Berater ab.

Hier möchten wir uns auch nochmal bei der Firma Noriplana aus Nürnberg bedanken, die uns kurzfristig noch ein Angebot für ein Massivhaus gemacht haben. Leider hatten wir nicht mehr genügend Zeit diesen Weg weiter zu verfolgen. Ich denke, dass diese Lösung ebenfalls interessant geworden wäre.

Als Anforderung an das Haus hatten alle Baufirmen die gleichen Grundlagen:

  •  verschiedene Möbelstücke (Wohnzimmerschrank mit 2,70m Länge, Eckbank mit 2m x 2m)
  •  Küche mit ca 4.5m x 2.40m
  •  Schiebetüre zur Küche vom Esszimmer
  •  Büro mit großer Schiebetüre zum Wohnzimmer
  •  Platz für einen Kachelofen
  •  Terrasse leicht zurückversetzt (also leicht überdacht) mit Platz für einen offenen Außenkamin
  •  Dusch/WC auf der EG Ebene, so dass man im Alter auf einer Ebene wohnen kann (Büro wäre dann Schlafzimmer)

Zum Zug kommt bei uns die Fertighausfirma Weiss aus Oberrot bei Schwäbisch Hall. Überzeugt hat uns der Berater, der mit viel Fachkompetenz und Empathie einen Grundriss entworfen hat, der unseren Wünschen fast vollkommen entspricht.

Außerdem gehts heute im Baugebiet mit der Erschließung los. Bis Ende Dezember soll es fertig sein. (Wunschdenken)

– Feb 2013

Simmelsdorf

Das Internet ist manchmal schon nett. Vor allem wenn die Ortschaften ihre Seiten einigermaßen pflegen.

Ein neues Baugebiet ist seit Anfang April in Simmelsdorf ausgeschrieben und man kann reservieren. Das klingt doch gut. Karte gecheckt – 30 min – so lang bin ich in NBG auch manchmal unterwegs.

Die Anfrage in der Gemeinde hat ergeben, welche Grundstücke noch zu haben sind. Also nix wie hin und anschauen.

Das Baugebiet Weinleite III wird ab Ende Juli erschlossen und soll ca. 40 Grundstücke umfassen. Die Größe bewegt sich zwischen 250qm für Doppelhaushälften und 800qm für Einfamilienhäsuer. Das Baugebiet liegt an einem (fast idealem) Südhang und bietet einen grandiosen Blick über das Schaittachtal und Hüttenbach. Am anderen Ende des Tals verläuft die A9 wobei auf dieser Seite vom Hinberg nur die Abfahrt der dort geteilten Autobahn auf ca. 100m  zu sehen ist. Die Autobahngeräusche sind nur leicht im Hintergrund zu hören – im Vergleich zu den Stadtgeräuschen, die wir im Moment haben ist das eher zu vernachlässigen.

Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnte besser sein, wobei es im Sommer theoretisch möglich wäre mit dem Fahrrad zur Gräfenbergbahn zu fahren und von dort aus mit dem Zug nach Nürnberg. Ansonsten ist Simmelsdorf mit einer eigenen Zuglinie an Nürnberg angebunden. Allerdings wäre Michael dann früh ca. 1h unterwegs um in die Arbeit zu kommen. Verkehrstechnisch ist die Auffahrt Schnaittach an der A9 ca. 5 min entfernt. Von dort aus kann man über die A9 und die A3 leicht nach NBG Erlangen o.ä. kommen.

Der nächste Einkaufsmarkt ist in Schaittach. Bäcker und Metzger sollen wohl in Hüttenbach/Simmelsdorf noch vorhanden sein.

Natürlich ist Unterwindsberg auf dem Land und keine Großstadt.

Wir haben uns für ein Randgrundstück entschieden, das einen schönen Blick übers Tal bietet. Das Grundstück haben wir reserviert und sehen uns jetzt nach einer geeigneten Bebauung um.

– Feb 2013

Das Erwachen – oder Die Mär vom Traumgrundstück

Die Katze im Sack will man ja nicht kaufen. Also macht man Pläne, überlegt wie man einen Überblick gewinnt und informiert sich.
Ein Grundstück ist ja schön und gut. Aber lässt sich das überhaupt für einen angemessenen Preis bebauen?

Um das herauszufinden, gehen wir 2 Wege. Ein guter Freund von Birgits Papa ist Bauleiter bei einer Firma in der Nähe – der hat angeboten sich das ganze mal anzusehen.
Außerdem haben wir heute ja die beiden Termine im Fertighausparadies in Erlangen. Da sind wir mal gespannt.

Zuerst hat der Bauleiter das Grundstück gesehen und Bedenken geäußert.

Die Strasse ist ca. 1m aufgeschüttet, heißt also man hat direkt an der Strasse einen Absatz von ca. einem Meter um auf’s Grundstück zu kommen. Wenn man jetzt also das Haus mit der Erdgeschossebene auf Höhe der Strasse bringt, dann wird man die Bodenplatte vom Keller nicht auf gewachsenen Boden setzen können, da das Haus zu weit aus dem Hang ragt. Also wird’s teuer! Der Preis den er angegeben hat war für dieses Grundstück relativ realistisch, allerdings etwas viel für unseren Geldbeutel. Als erste schnelle Schätzung allerdings ungeheuer wertvoll. Vor allem auch, weil hier zum ersten Mal das Thema Massivhaus aufgekommen ist. So teuer ist das gar nicht im Vergleich zum Fertigbau.

Die Termine am Nachmittag sollten dann nicht viel besseres bringen. Sowohl Rensch als auch die Fa. Weiss gaben eine Einschätzung ab. Vielen Dank an beide Firmen an dieser Stelle für die Informationen die wir da erhalten haben.

Das Ergebnis: Ein Schnäppchen sieht anders aus!

Allein die Garage wurde mit bis zu 30.000€ veranschlagt, weil man sie unterkellern müsste. Dann die Anlagen für den Garten am Hang. Unbezahlbar. Das Riesengrundstück – schon recht teuer im Grundpreis. Wenn man dann noch ein paar Extras haben will – KFW70 oder sowas, dann wird’s erst richtig heftig.

Fazit: Auch wenn das Grundstück ein Traum war, es wäre einfach zu teuer geworden. Wir haben es aufgegeben.

Das Ergebnis des Tages: Bauen ist für uns zu teuer. Das können wir uns nie leisten. – Außer vielleicht auf einem anderen Grundstück

Für uns bedeutete das – Weitersuchen!

– Feb 2013