Baustrom – kein Ende in Sicht

Birgit hat heute nochmal rumtelefoniert. Es bleibt spannend.

Wir hatten uns ja schon weit im Vorfeld erkundigt, wie lang vorher man den Baustrom beantragen muss und da wurden uns 5-7 AT angegeben. Das haben wir ja auch so gemacht. Nun zeigt sich, dass es knapp wird. In Sachen N-Ergie sind wir also gerade nicht gut zu sprechen. Die haben das an einen Sub-Unternehmer vergeben und der muss es einplanen. Mal sehen ob die Arbeiten an der Bodenplatte am Montag beginnen können.

Angebot Kachelofen

Haben jetzt das Angebot erhalten. Der Außenkamin ist überraschend teuer. Der Kachelofen hält sich dafür durch die geradlinige Gestaltung und die geringe Größe in Grenzen. Da werden wir nochmal nachdenken müssen, ob es nicht sinnvoller ist, lieber den Kachelofen gleich machen zu lassen und den Außenkamin zu schieben. Vor allem auch weil wir dann den Dreck im Innenbereich nicht nach ein paar Jahren nochmal haben.

Hausautomatisierung

In den Weihnachtsferien bereiten wir zusammen mit einem befreundeten Elektromeister den Elektrokasten für das KG vor. Da wir die Elektroarbeiten in „Eigenleistung“ machen, wollen wir bei der Gelegenheit gleich eine Hausautomatisierung mit einbauen. Wenn man das in Auftrag gibt, dann kostet so ein System locker mal um die 30.000€ – zuviel für unseren Geldbeutel.

Was soll automatisiert werden:
– Licht
– Strom zum Teil abschaltbar (z.B. Herd, Bügeleisen, Standby Geräte)
– DG Stromlos machen über Nacht
– Heizung intelligent steuern
– Rolläden automatisieren
– Rauchmelder in allen wichtigen Bereichen (Küche, Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer, Kind 1, Kind 2, Technikraum, Gästezimmer, Kellerraum, und in allen Fluren)

Das System:
– Homematic für Taster und Stromkreise
– Koppelrelais hinter allen Homematic Komponenten
– Stellantriebe von Rehau für die FBH
– 1-Wire für Temperatursensoren
– Rolladenmotoren – gesteuert mit Homematic
– CCU als Basis für die Homematic Steuerung
– Geplant ist noch IP Symcon als Visualisierung und Logging
– Dazu ein Acer-RL80 mit 128 GB SSD als Server

Leider wurde nur der Kasten für den Keller zu ca. 80% fertig. Der Rest muss also später aufgebaut werden. Der Plan ist, das System beim Einbau ins Haus soweit wie möglich schon programmiert zu haben, so dass die Direktverknüpfungen für die Licht und Stromsteuerung schon funktionieren.

– Feb 2013

1. Technisches Gespräch

Heute sollte es nun soweit sein. Unser zweiter Besuch in Oberrot bei der Firma Weiss. Beim Treffen mit unserer zugeteilten Architektin wurden die ersten technischen Details besprochen.

Gleich zu Beginn kam eine zunächst unangenehme Überraschung: Wenn wir die geplanten Höhen so lassen, dann haben wir an der Garage eine Steigung von über 15% (ca. 19%??), also von 1,20m auf 5m. So etwas kann man nicht empfehlen, da müssen wir etwas ändern, so Ihre Aussage. Uns hat es leicht verwundert, weil wir die groben Maße ja schon vorher mit unserem Berater nivelliert hatten. Der komplette Grundriss basierte auf der Annahme, dass man die Garage und das Haus auf der selben Ebene bauen kann.

Zuerst waren wir mal perplex, dass sowas passieren kann. Wir haben dann zusammen mit der Architektin eine mögliche Lösung (die wir später wieder verwarfen) erarbeitet und konnten danach zu den „normalen“ Themen des technischen Gesprächs übergehen.

Wir erfuhren hier zum ersten mal, dass wir einen sichtbaren Stahlträger zwischen Wohn- und Esszimmer erhalten sollten. Das hat uns sehr verwundert, da bis jetzt von sowas nie die Rede gewesen ist.

Ansonsten wurden im Anschluß noch die unterschiedlichsten Materialien und Farben für Fenster, Türen uws. ausgewählt. Das Haus wird Sandgelb mit weißen Kunststofffenstern. Holzteile werden weiß, die Dachfarbe dunkelgrau.

Das Gespräch war in Ordnung, allerdings hat uns die Betreuung durch unseren Berater im Vergleich zur Projektarchitektin besser gefallen. Das könnte aber auch an der hohen Qualität des Beraters liegen. Auch gab es zu den Änderungen die wir am Haus gemacht hatten keine Preisangaben. Das ist etwas ärgerlich, da man sich nicht in der Lage sieht, die Planung auch preislich einzuordnen. Das Problem wird uns aber bis nach dem Baugesuch noch verfolgen. Hat so etwas von Katze im Sack kaufen – man tappt im Dunkeln bis es zu spät ist.

– Feb 2013