Baustrom – kein Ende in Sicht

Birgit hat heute nochmal rumtelefoniert. Es bleibt spannend.

Wir hatten uns ja schon weit im Vorfeld erkundigt, wie lang vorher man den Baustrom beantragen muss und da wurden uns 5-7 AT angegeben. Das haben wir ja auch so gemacht. Nun zeigt sich, dass es knapp wird. In Sachen N-Ergie sind wir also gerade nicht gut zu sprechen. Die haben das an einen Sub-Unternehmer vergeben und der muss es einplanen. Mal sehen ob die Arbeiten an der Bodenplatte am Montag beginnen können.

Der Bagger ist da!

Gestern gings los – trotz Regen – der Bagger hat schon den Humus abgeschoben.

Heute sind wir auf’s Grundstück gefahren, um uns mit dem Erdbauer nochmal abzustimmen. Grundsätzlich ist aber bis auf die Position und Höhe der Zisterne alles schon klar.

Bagger

Noch eine Anlage – Privat

Es kam nochmal eine Anlage mit dem Fenster im Badezimmer DG. Das Fenster wollen wir nach der Umplanung des Bades doch in bodentief, dafür aber 12 cm schmäler. Dadurch erhoffen wir uns nochmal mehr Licht im Badezimmer. Der Aufpreis ist zwar nochmal ein ganz schöner Batzen, aber das werden wir machen.

Das Motorschloss, für welches wir nun auch ein Angebot bekommen haben, fällt flach, da brauchen wir ne andere Lösung. Das ist einfach zu teuer.

Wir warten immer noch auf weitere Angebote von Erdbauern, allerdings siehts da schlecht aus. Die meisten haben schon aus Zeitgründen abgesagt. Heute gings zu unserem Berater Herrn Händl, der uns eventuell einen Erdbauer vermitteln kann. Dieser arbeitet mit Herrn Händl öfter zusammen und ist so mit den Gegebenheiten der Fa. Weiss vertraut.

Das Angebot war sehr gut und wir haben zugesagt.

Am Abend gabs dann einen Kassensturz. Es kommt sehr viel auf den VK unserer ETW an. Sollte er im Bereich dessen liegen, was uns in Aussicht gestellt wurde, dann lägen wir noch im grünen Bereich. Allerdings werden wir wohl noch etwas für die Kriegskasse brauchen, wenn der Garten an der Reihe ist.

Heizung- und Sanitärbemusterung

Heute waren wir in Oberrot zur Heizungs- und Sanitärbemusterung. Der Mitarbeiter der Firma Weiss war nett und hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Es wurden die Positionen für die Lüftungsanlage festgelegt. Positiv war, dass wir hier freie Hand hatten. So war es möglich die Abzüge hinten in den Räumen zu plazieren. Das heißt wir haben z.B. den Abzug in der Küche nicht direkt hinter der Schiebetüre, sondern in Richtung Terassentür machen können, so dass die Luft durch den Raum abgezogen wird.

Auf Nachfrage nach einem Vorheizregister für die Lüftungsanlage wurde uns gesagt, dass dies laut Aussage des Heizungsherstellers nicht möglich sei. Da werden wir noch eine Lösung finden müssen.

Im Keller hat uns der Berater der Firma Weiss empfohlen doch eine FBH zu verbauen, da die Heizleistung des geplanten Heizkörpers nicht ausreichend wäre. Man müsse diesen 4-5 Tage vor Benutzung des Raumes aufdrehen und könne nicht damit rechnen, dass das Zimmer schnell warm werde, da hier kein 2ter Heizkreis vorgesehen, sondern mit der Vorlauftemperatur der FBH gearbeitet wird.

Dann gings an die Badplanung. Das Bad im EG wurde so beibehalten wie geplant. Im Duschenbereich wurde die Leitung in der Wand etwas nach außen geschoben und die Wand im restlichen Bereich auf 210cm gekürzt, so dass mehr Licht in die Dusche fällt.

Im DG gefällt uns das Bad noch nicht. Der Berater machte uns einige Gestaltungsvorschläge. Um uns in Ruhe entscheiden zu können erhileten wir die Möglichkeit in den nächsten Tagen die Lösung per E-Mail als PDF zuzuschicken und erst die Bemusterung der Saitärobjekte bei der Firma Reisser in SHA abzuwarten.

Die Elektroarbeiten machen wir ja in Eigenleistung, wir haben heute dem zuständigen Elektroniker bei der Firma Weiss die Pläne übergeben. Es werden entsprechend die Leerrohre von der Firma Weiss gelegt und die Aussparungen mit vorbereitet. Es gab noch viele Infos wo man am besten die Leitungen verlegen sollte und auf was man achten sollte:

– Die Leitungen werden meistens im EG in der Decke und im DG im Boden verlegt
– EG Decke, weil das am leichtesten ist, DG Boden, weil man dann keine Probleme mit der Dampfbremse hat
– Leitungen die im Boden KG verlegt werden, müssen von unten mit einer Folie gesichert werden – dazu gabs auch Angaben auf einem Merkblatt
– Die Leitungen im Boden (allgemein) müssen im rechten Winkel verlegt werden und müssen von den Wänden ca. 20cm Abstand haben
– Die Leitungen sollten nicht mittig durch die Türen geführt werden, da dort auch noch die Leitungen für die Sanitäreinrichtung (z.B. in die Küche) verlegt werden
– In der Decke sind 40iger Löcher vorgebohrt so dass man quer der Balkenlage Leitungen verlegen kann – wieviele hängt von der Statik ab
–> Wenn also nur ein Loch da ist, dann sollte man nicht mehr rein machen, weil sonst Probleme enstehen könnten
–> Wenn die Löcher nicht ausreichen, dann muss man auf den Boden ausweichen
– Alle Durchführungen durch die Dampfbremse müssen abgedichtet werden – an den Lichtauslässen im DG z.B. mit einem Bauteil von Kaiser
– Lichtauslässe im Keller werden meistens einfach von oben durch die Betondecke gebohrt – also keine Leerrohre notwendig
– Futterrohre plant der Elektrotechniker bei der FIrma Weiss. Wir werden hier noch Bescheid geben müssen wo und welche Größe gewünscht Ist

Danach gings zur Firma Reisser nach SHA zur Bemusterung der Sanitärobjekte.

Zuerst haben wir zusammen mit der Beraterin der Firma Reisser eine neue Aufteilung des Bads besprochen. Durch Verschieben der Wand zum Kinderzimmer, können wir die Dusche doch an die Außenseite bauen. Dadurch ergeben sich im Raum neue Möglichkeiten. Wir haben jetzt eine Eckbadewanne eingeplant. Außerdem statt der beiden Waschbecken nur eines, dafür dieses aber etwas breiter. Auch die Dusche ist nun etwas größer ausgefallen (1m x 1m statt 0.9m x 0.9m).

Wir waren jetzt etwas überrascht als uns eröffnet wurde, dass wir zur Auswahl der Fliesen nochmals nach SHA müssen. Auf Nachfrage hat uns aber die Beraterin der Fa. Maas noch kurzfristig die Bemusterung angeboten, so dass wir hier im Schnelldurchlauf eine Auswahl getroffen haben. Wir wurden allerdings darauf hingewiesen, dass wir keine Garantie bekommen würden, dass die Fliesen noch verfügbar sind, wenn wir sie brauchen.

Ein langer Tag mit vielen Entscheidungen liegt hinter uns.

Baugesuch

Das Baugesuch war vollständig und ist jetzt abgegeben.

Mal sehen wie lang das dauert. Aussage der Gemeinde war, dass sich das Landratsamt recht lang Zeit lässt. Wir hoffen, dass es trotzdem einigermaßen schnell geht und wir ein positives Ergebnis bekommen.

Formular

Heute wurden wir nochmal dazu aufgefordert der neuen Lage zuzustimmen und darauf hingewiesen, dass wir nach Unterschrift wohl nur noch innen Änderungen machen können und der Rohbau feststeht.

Wiederspricht sich also wieder mit den Aussagen von Herrn Händl. Allerdings sind wir ziemlich sicher nun alle Änderungen eingearbeitet zu haben, so dass wir nur wenig Risiko sehen. Trotzdem finden wir das etwas verwunderlich.

Schlag auf Schlag

Nach dem Telefonat mit unserem Berater Herrn Händl am gestrigen Tag haben wir nochmal alle noch offenen Punkte aufgeschrieben und an die Firma Weiss gesendet.

Die Höhenlage passt jetzt so, also gehen wir davon aus, dass wir den Bauantrag jetzt bald stellen können.

Angebot Kachelofen

Haben jetzt das Angebot erhalten. Der Außenkamin ist überraschend teuer. Der Kachelofen hält sich dafür durch die geradlinige Gestaltung und die geringe Größe in Grenzen. Da werden wir nochmal nachdenken müssen, ob es nicht sinnvoller ist, lieber den Kachelofen gleich machen zu lassen und den Außenkamin zu schieben. Vor allem auch weil wir dann den Dreck im Innenbereich nicht nach ein paar Jahren nochmal haben.

Endlich ein paar Informationen

Nachdem wir die Höhen der Garage ändern mussten, haben wir heute nocheinmal mit unserem Berater bei der Firma Weiss gesprochen. Außerdem wurden weitere Fragen geklärt und wie gewöhnlich erhielten wir kompetente Beratung und viele Informationen.

Unser Berater war ebenfalls mit der neuen Lösung zufrieden. Durch die Änderung wird allerdings das Fundament der Garage geschätze 4-5T€ teurer. Da die Doppelgarage allgemein schon teurer ist als die Carport/Einzelgaragen Lösung, kommen auf uns ca. 8-10T€ Zusatzkosten zu…

Wir sind immer davon ausgegangen, dass wir Änderungen an den Plänen ab dem Zeitpunkt der Eingabeplanung zahlen müssten. Dies ist aber nicht so. Man bekommt wohl ca. 6-8 Wochen vor Baubeginn einen Brief wo dieser Punkt explizit angekündigt wird. Klingt vernünftig.

Danke, dass auch diese Information von unserem Berater kam.

Das Dachflächenfenster im Treppenhaus würde unser Berater nun auch ersetzen und statt dessen ein raumhohes Fenster im Treppenhaus vorsehen. Das spart Geld und ist leichter zu handhaben (Putzen).