Farbe bekennen

Am Vortag noch Vorbemusterung und heute schon wieder unterwegs.

Da der letzte Anlauf bezüglich Küche nicht so mit Erfolg gekrönt war, fuhren wir nun zu Küchen Schüller nach Herrieden.

Wir konnten hier natürlich von den Erfahrungen der letzten Beratung profitieren. Allerdings ergaben sich viele neue Fragen und Vorschläge, so dass am Ende nur wenig von dem übrig blieb, was vorher schon fast fest stand.

Der Supergau aber kam sofort am Anfang. Die Frage war: „Welche Farbe hatten Sie sich denn ausgesucht?“ „Schüller Küche Ravenna in Miracosa“ „Die gibts aber nächstes Jahr nicht mehr!“ „Wie bitte??“ …

Soll heißen, die Küche die wir bei unserem letzten Küchenstudio planen ließen, hätten wir so in der Art im Oktober 2013 den wir brauchen gar nicht mehr bekommen.

Also Alternativen gesucht – aber am Ende nicht wirklich was gefunden. Allerdings haben wir mit der Miracosa mal geplant um eine preisliche Vorstellung zu bekommen. Alles in Allem wurden uns hier die besseren Geräte angeboten, mit einem wesentlich freundlicheren Umgangston und zu einem ähnlichen Preis wie vorher.

Von diesem Treffen gingen wir guten Mutes nach Hause. Einzig, die Farbe… Alles was als Alternative in Frage kam, gefällt uns nicht so wie Ravenna in Miracosa. Aber Schüller sollte es sein, da nur diese den unteren Schubkasten erhöhen wenn man eine bestimmte Arbeitshöhe erreicht (zumindest zu einem erschwinglichen Preis).

– Feb 2013

Küche oder nicht Küche das ist hier die Frage

Die Planungen schreiten vorran. Eine weitere Frage quält: Mit welchen Kosten müssen wir noch rechnen?

Ein Punkt den wir heute abhandeln wollten war: Die Küche!

Unsere Odysee begann am Vortag, als wir versuchten im Jungle hinter dem Roten Stuhl einen Berater zu finden, der Zeit hätte sich mit uns zu beschäftigen. Allerdings kamen wir uns eher vor wie in einer Fantasiewelt und die Skurilen Bauten die dort Küche genannt wurden, erinnerten eher an fremde Welten. Von Funktion blieb da nur wenig übrig. Wir sparten uns also die Suche nach den Bedientrollen und zogen weiter, denn wir hatten gehört, dass das Möbel woanders haust!

Auch dort wurde uns auf Nachfrage mitgeteilt, dass es an diesem Tag wohl nicht mehr klappen würde. Dass wir morgen einfach wieder kommen und etwas mehr Zeit mitbringen sollten. So etwa 4 Stunden. Ja – für alle die sowas – wie wir – auch noch nie gemacht haben: Für eine Küchenberatung muss man ca. 4 Stunden einplanen. Mit einem Neugeborenen eigentlich eine Herausforderung, allerdings ist Lenia hier sehr verständnisvoll und schläft bei solchen Terminen (die ja im Moment auch nicht zu selten sind) einfach in der Babytrage durch.

Das Ergebnis des 4 stündigen Küchenmarathons war eher naja.

Erstens war uns nicht klar, dass wir nichts… also gar nix … ÜBERHAUPT NIX mit heimkriegen würden außer dem Preis. Zweitens waren wir auch von der Zusammenstellung nicht überzeugt. Als dann drittens die Beraterin noch unfreundlich wurde, als Sie merkte, dass wir definitiv an diesem Tag nicht kaufen würden, sind wir gegangen.

Also eine Hausnummer was die Küche kostet haben wir. Damit ist das Ziel erreicht. Auch wenn die Suche weitergeht.

Im Nachhinein können wir weder den Roten Stuhl noch die Heimat des Möbels empfehlen.

Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir an dem Tag nichts gekauft haben.

– Feb 2013